{"id":361,"date":"2015-02-14T16:12:03","date_gmt":"2015-02-14T14:12:03","guid":{"rendered":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/?p=361"},"modified":"2015-02-20T18:38:59","modified_gmt":"2015-02-20T16:38:59","slug":"tag-1-13-02-2015-lima","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/2015\/02\/tag-1-13-02-2015-lima\/","title":{"rendered":"Tag 1 &#8211; 13.02.2015 Lima"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem ruhigen Flug setzt die Boing 767-300 um Punkt 6 Uhr Ortszeit, 1 Stunde vor der planm\u00e4\u00dfigen Ankunftszeit, zur Landung an. Der Flug mit Iberia von Frankfurt nach Madrid war mit einem viel zu eng bestuhlten Flieger eher eine Qual, zumindest f\u00fcr so lange Menschen wie mich. Zum Gl\u00fcck war es nach knapp zwei Stunden schon wieder \u00fcberstanden.<br \/>\nDagegen war der zw\u00f6lfst\u00fcndige LAN-Flug die reinste Entspannung. Dank ausreichender Beinfreiheit haben wir die meiste Zeit im Land der Tr\u00e4ume verbracht. Was wird uns wohl in den kommenden drei Wochen alles erwarten?<br \/>\nNach der Einreise ging es spannungserwartend zur Gep\u00e4ckausgabe. Und tats\u00e4chlich, mein Gep\u00e4ck war wider erwarten vollst\u00e4ndig und in einem St\u00fcck angekommen.<br \/>\nDann mal ab ins Hotel. Vom Verkehrschaos \u00fcberw\u00e4ltigt waren wir dann doch froh uns nicht f\u00fcr einen Mietwagen entschieden zu haben. \u00dcberall hupt es, der Sicherheitsabstand betr\u00e4gt in der Regel nicht mehr als einige Zentimeter zu allen Seiten und trotzdem bleibt alles verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhig und gelassen, sofern man das als solches bezeichnen kann. An verkehrsreichen Kreuzungen unterst\u00fctzt meist eine fr\u00f6hliche Polizistin die Ampelanlage, die in den meisten F\u00e4llen doch eher als Empfehlung gehandhabt wird.<\/p>\n<p>Unsere Unterkunft ist von au\u00dfen kaum als solche zu erkennen und wie man es erwarten w\u00fcrde ein wenig heruntergekommen aber doch irgendwie ganz ok. Es sieht so aus wie eigentlich \u00fcberall. Nachdem die Spanischen Eroberer das Land sich selbst \u00fcberlassen haben wurde nur das aller N\u00f6tigste repariert oder ausgebessert, aber die glanzvolle Vergangenheit des Geb\u00e4udes ist \u00fcberall zu erkennen. Sei es die pomp\u00f6se Treppe, welche zum Empfang f\u00fchrt oder S\u00e4ulen und kunstvoll bearbeitete Stuckdecken sowie neuartige Popkunstwerke die das abwechslungsreiche Fr\u00fchst\u00fccksangebot im Gemeinschaftsraum umrahmen. Es gibt Br\u00f6tchen mit Erdbeermarmelade und Mangosaft. Aber f\u00fcr 132 Sol f\u00fcr 4 Personen bietet das 1900 Hostel allen Luxus den sich ein Backpacker w\u00fcnscht. Und \u00fcber eine \u00dcbernachtung f\u00fcr rund 9\u20ac pro Nase mit Fr\u00fchst\u00fcck, kann man sich auch nicht wirklich beschweren.<\/p>\n<p>Auf gehts die Stadt zu entdecken.<br \/>\nLima. Eine Stadt der Gegens\u00e4tze. An allen Ecken wird gebaut, bzw. vor Jahrzehnten mit dem Bau begonnen und nie fertig geworden. Auf der anderen Seite findet man allen Orts mal mehr, mal weniger gut erhaltene und restaurierte Sehensw\u00fcrdigkeiten um die sich gef\u00fchlt mehr Sicherheitskr\u00e4fte tummeln als Touristen. Die Polizisten sind sehr f\u00fcrsorglich und geben Tipps und Hilfestellungen, damit auch ja die gute Kamera nicht abhanden kommt. Der Wert einer einzelnen Kamera \u00fcbersteigt wohl in den meisten F\u00e4llen tats\u00e4chlich den Wert der Fahrzeuge um ein weites und wir haben gleich mehrere dabei. Von daher ist der gut gemeinte Rat wohl mehr als berechtigt. Au\u00dfer von den Familien aus den Bergen, die auf den Stra\u00dfen durch den Verkauf von S\u00fc\u00dfigkeiten versuchen ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, hatte ich aber bisher nicht das Gef\u00fchl, dass uns jemand auf die Pelle r\u00fccken wollte.<\/p>\n<p>Wer eine kleine Pause einlegen m\u00f6chte, einen Snack f\u00fcr zwischendurch oder einfach eine rustikale Bierkneipe sucht, muss sich nicht lange umschauen. Ebenso reiht sich ein winziges Ladengesch\u00e4ft neben das andere. Sollte man auf der Suche nach Artikeln welcher Art auch immer sein, hat man die Qual der Wahl, sei es ein Andenken aus Alpakawolle, Elektronik, Industrieger\u00e4tschaften oder Zubeh\u00f6r und Ersatzteile f\u00fcrs Auto, oder was man als solches bezeichnen m\u00f6chte. Die Fortbewegungsmittel sind in der \u00fcberwiegenden Mehrzahl eher lebensgef\u00e4hrlich als stra\u00dfentauglich. Sei es das Hinterrad, dass nur noch mit drei Radmuttern befestig ist, teilweise fehlende Beleuchtung oder die Verkleidung die eher notd\u00fcrftig wieder ans Gef\u00e4hrt geflickt wurde. Hauptsache die Hupe funktioniert einwandfrei! Schon ist die Verkehrst\u00fcchtigkeit wieder hergestellt. Tats\u00e4chlich l\u00e4sst sich mit der Zeit eine rudiment\u00e4re Art der Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmer erahnen.<\/p>\n<p>Nach der Besichtigung des Franziskaner-Kloster mit seinen unz\u00e4hligen Gem\u00e4lden und Sch\u00e4tzen, der gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Bibliothek S\u00fcdamerikas und schlie\u00dflich der Katakomben mit unz\u00e4hligen Knochen und Sch\u00e4deln sind wir sichtlich froh wieder an der frischen Luft zu sein und machen uns direkt daran einen Plan auszuhecken, wie wir das wertvollste Kunstobjekt in unser Gep\u00e4ck bekommen. Eine 4 Tonnen schwere aus reinem Silber gefertigte Monstranz. Ich f\u00fcrchte allerdings der Plan hat irgendeinen Fl\u00fcchtigkeitsfehler.<br \/>\nApropos frische Luft, oder was man als solche bezeichnen m\u00f6chte. Der Geruch, den ganz Lima umgibt ist f\u00fcr Europ\u00e4ische Nasen doch eher gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig und die hohe Luftfeuchtigkeit macht das ertragen nicht wesentlich angenehmer. Aber bei einem k\u00fchlen Qusque\u00f1a um dem wohl weithin bekannten und legend\u00e4ren Schinkensandwich in der Bar Cordano l\u00e4sst sich selbst die h\u00e4rteste klimatische Bedingung ertragen.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hostel geht es dann gegen 17 Uhr endlich Richtung Mittagessen. Wurde aber auch langsam Zeit! Frisch gest\u00e4rkt geht es auf die Suche nach einem Pisco Sour und wo k\u00f6nnte man den besser genie\u00dfen als im ber\u00fchmten El Bolivarcito, wo es den einheimischen Besuchermassen nach zu urteilen wohl den besten Pisco Sour \u00fcberhaupt gibt. Zumindest die Variante mit zerriebenen Kokabl\u00e4ttern ist durchaus lecker.<br \/>\nNach einem Locationwechsel und zwei weiteren Pisco Sour geht es zur\u00fcck ins Hostel den Rausch ausschlafen. Morgen fr\u00fch gibt es wieder Erdbeermarmeladenbr\u00f6tchen und gegen 12 Uhr f\u00e4hrt der Bus nach Nascar. Mein Schrittz\u00e4hler z\u00e4hlt f\u00fcr heute 26.626 Schritte, was wohl auch unsere m\u00fcden Knochen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<div id=\"attachment_362\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image6.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-362\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-362 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image6.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image6.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image6.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image6.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image6.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-362\" class=\"wp-caption-text\">Hospital und Notaufnahme (hoffentlich bleiben wir alle fit!)<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_363\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image7.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-363\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-363 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image7.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image7.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image7.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image7.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image7.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-caption-text\">Franziskanerkloster<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_364\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image8.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-364\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-364 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image8.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image8.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image8.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image8.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image8.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-364\" class=\"wp-caption-text\">Schinkensandwich<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_365\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image9.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-365\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-365 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image9.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image9.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image9.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image9.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image9.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-365\" class=\"wp-caption-text\">Pisco Sour<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem ruhigen Flug setzt die Boing 767-300 um Punkt 6 Uhr Ortszeit, 1 Stunde vor der planm\u00e4\u00dfigen Ankunftszeit, zur Landung an. 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