{"id":397,"date":"2015-02-16T17:39:15","date_gmt":"2015-02-16T15:39:15","guid":{"rendered":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/?p=397"},"modified":"2015-02-20T18:31:21","modified_gmt":"2015-02-20T16:31:21","slug":"tag-3-15-02-2015-nasca","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/2015\/02\/tag-3-15-02-2015-nasca\/","title":{"rendered":"Tag 3 &#8211; 15.02.2015 &#8211; Nasca"},"content":{"rendered":"<p>H\u00f6chste Zeit f\u00fcr einen amtlichen Sonnenbrand! Aber eins nach dem anderen.<\/p>\n<p>Den Tag heute kann man gut und gerne unter das Motto von Udo Lindenberg stellen: &#8222;Alle Tage sind gleich lang, jedoch unterschiedlich breit.&#8220;<\/p>\n<p>Los ging es heute wider Sch\u00fc&#8217;s Willen recht fr\u00fch und gegen meinen Willen ohne Fr\u00fchst\u00fcck. Uns wurde eindringlich geraten dem Flug \u00fcber die Nascalinien mit n\u00fcchternem Magen entgegenzutreten. Im Nachhinein f\u00fcr mich v\u00f6llig fraglich, allerdings waren andere Flugg\u00e4ste, die wir dort kennengelernt hatten anderer Meinung.<br \/>\nDer Flug \u00fcber die Lineas de Nasca, war wirklich faszinierend, auch wenn man manchmal genau hinschauen musste um das gew\u00fcnschte Gebilde zu entdecken. Beeindruckend war es aber allemal und kann ich jedem nur ans Herz legen.<br \/>\nDie Linien wurden ma\u00dfgeblich durch die Deutsche Maria Reiche erforscht, welche sich ab etwa 1946 im Alter von rund 40 Jahren bis zu ihrem Lebensende mit 95 mit Leidenschaft den Linien widmete. Sie ist in ganz Peru eine hochverehrte Forscherin und wurde mit dem h\u00f6chsten Orden des Landes, dem Sonnenorden geehrt. Sp\u00e4ter am Tag erfuhren wir dann auch wie es zu den Nascalinien \u00fcberhaupt gekommen ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_398\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image22.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-398\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-398\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image22.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Lineas de Nasca\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image22.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image22.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image22.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image22.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-398\" class=\"wp-caption-text\">Lineas de Nasca<\/p><\/div>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel wartete dann erstmal unser leckeres Fr\u00fchst\u00fcck auf uns. Es gab &#8211; Trommelwirbel &#8211; zu Bernds Freude, Br\u00f6tchen mit Erdbeermarmelade. Allerdings gab es diesmal sogar leckere Oliven, etwas K\u00e4se und einen wirklich hervorragenden frisch gepressten Orangensaft. Womit wir gleich beim Zitat des Tages von Sch\u00fc angekommen w\u00e4ren, der gerade den ersten Schluck seines Coca Tees zu sich nahm. &#8222;Coca Tee. Damit werd ich nicht warm. Das schmeckt ja wie Heuaufguss!&#8220;<br \/>\nVom Hoteldach hat man schon von weitem einen kleinen fahrenden H\u00e4ndler geh\u00f6rt, der durch sein Megafon die Bev\u00f6lkerung darauf aufmerksam gemacht hat, dass es auf der Suche nach B\u00fcchern, Batterien und Maschinen ist.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mussten sich die zwei Damen, Lu und Sch\u00fc, erstmal zur Siesta verabschieden. Bernd und ich waren noch auf der Suche nach einem Bus, der uns am n\u00e4chsten Tag nach Arequipa bringen sollte. Nach langer Recherche haben wir uns dann entschlossen uns am \u00f6rtlichen &#8222;Busbahnhof&#8220; direkt bei den Busunternehmen zu erkundigen. Der geplante Kurztrip artete dann doch etwas aus, sodass daraus eine etwa dreist\u00fcndige Tour, durch das Herz von Nasca wurde. In einer kleinen idyllischen Hinterhofkneipe, in die sich wohl nie ein Tourist verirren w\u00fcrde, fanden wir dann auch noch zwei Cerveza um pl\u00f6tzlich mit einem hervorragenden Solokonzert einer jungen Musikerin aus Argentinien verw\u00f6hnt zu werden, die auf ihrer Gitarre mit wirklich tollem Gesang einige ber\u00fchmte s\u00fcdamerikanische Lieder zum Besten gab, um sich ihre Reise und ihr Leben in Peru zu finanzieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_400\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image23.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-400\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-400 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image23.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Bar am Plaza de Armas\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image23.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image23.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image23.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image23.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-400\" class=\"wp-caption-text\">Bar am Plaza de Armas<\/p><\/div>\n<p>Nachdem wir zur\u00fcckgekommen waren zeichnete sich dann auch langsam die zu Beginn erw\u00e4hnte Troph\u00e4e ab. Scheinbar ist die Sonne Perus selbst bei durchwachsenem Wetter einem ausgewachsenen Sommertag zu Hause bei Weitem \u00fcberlegen.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns am Vortag bereits zum Sandboarden gemeldet hatten, bat ich Bernd nochmal an der Rezeption nachzufragen, ob das auch wirklich klar geht. Die Bedenken waren im Nachgang durchaus berechtigt, da wir wieder Erwarten doch nicht angemeldet waren. Zum Gl\u00fcck hat dann doch noch alles geklappt und unser Buggy stand p\u00fcnktlich um 14:30 Uhr vor dem Hotel bereit um uns abzuholen.<\/p>\n<div id=\"attachment_401\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image24.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-401\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-401\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image24.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Links unser Buggy - Wir hatten die Schleudersitze ganz hinten\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image24.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image24.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image24.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image24.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-401\" class=\"wp-caption-text\">Links unser Buggy &#8211; Wir hatten die Schleudersitze ganz hinten<\/p><\/div>\n<p>Angeboten war eine Buggytour zu den Sandd\u00fcnen um dort in die Hohe Kunst des Sandboarden eingeweiht zu werden. Also dachten wir uns, blau\u00e4ugig wie wir waren, nichts wildes dabei und freuten uns auf einen entspannten Trip zu den D\u00fcnen.<br \/>\nZu Beginn war alleine schon das Gef\u00fchl in so einem verr\u00fcckten Gef\u00e4hrt zu sitzen, in dem einem der Fahrtwind ungebremst um die Ohr weht, faszinierend. Es ging \u00fcber unbefestigte Pisten, vorbei an bew\u00e4sserten Feldern und verfallenen H\u00fctten zu einem Aqu\u00e4dukt was wirklich beeindruckend war. Die Nasca hatten wohl schon vor langer Zeit erkannt, dass man mit zwei Regentagen im Jahr nur sehr beschwerlich leben kann. Das Problem l\u00f6sten sie, indem sie vor etwa 1.300 bis 1.500 Jahren 15 Gro\u00dfe L\u00f6cher in den Boden gruben und diese mit Steinw\u00e4llen gegen Erdbeeben und Versch\u00fcttung sch\u00fctzen. In diesen &#8222;Brunnen&#8220; dr\u00fcckte sich das Grundwasser nach oben, welches sich anschlie\u00dfend \u00fcber lange Kan\u00e4le im ganzen Tal verbreitete um die Felder zu bew\u00e4ssern um dem kargen Boden etwas essbares abzugewinnen. Das war dann auch der Grundstein f\u00fcr das anschlie\u00dfende Bev\u00f6lkerungswachstum. Von diesen Grundwasserbrunnen profitierten nach den Nasca auch die Inka und selbst in der heutigen Zeit sind sie die Grundlage f\u00fcr die hiesige Landwirtschaft.<\/p>\n<div id=\"attachment_402\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image25.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-402\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-402\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image25.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Aqu\u00e4dukt\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image25.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image25.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image25.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image25.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-402\" class=\"wp-caption-text\">Aqu\u00e4dukt<\/p><\/div>\n<p>Weiter ging es zu einer von den Nasca erbauten Tempelanlage wo in den letzten 10 Jahren f\u00fcr je 1 Monat im Jahr Ausgrabungen durchgef\u00fchrt wurden und die Arch\u00e4ologen dabei drei gro\u00dfe Tempel freilegten, in denen um die Zeit 0-500 vorwiegend rituelle Opfer dargebracht wurden. Hier war von Lebensmitteln \u00fcber Tieropfer bis hin zur Opferung von Kindern alles dabei was die G\u00f6tter g\u00fctlich stimmen konnte. Allen voran der Gott des Windes. Nach der Auffassung der Nasca war ihr Gott ver\u00e4rgert, wenn er mit seinen Winden die regenspendenden Wolken fort wehte und f\u00fcr D\u00fcrre sorgte. Mit ihren Opfern wollten sie ihren Gott wieder gn\u00e4dig stimmen. Hier kommen jetzt auch die Nascalinien ins Spiel. Die Linien sind lediglich aus der Luft zu erkennen und sollten somit ihrem Gott gefallen und wurden \u00fcberall dort in die kargen Ebenen gezeichnet wo sich die Nasca die Gunst ihres Gottes und damit den ersehnten Regen erhofften.<\/p>\n<div id=\"attachment_403\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image26.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-403\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-403\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image26.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Nasca-Tempel\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image26.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image26.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image26.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image26.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-403\" class=\"wp-caption-text\">Nasca-Tempel<\/p><\/div>\n<p>Unsere Tour f\u00fchrte uns weiter, vorbei und auch immer wieder durch die Wasserkan\u00e4le, die von den Aqu\u00e4dukten gespeist wurden, hin zu einem uralten Friedhof in dem auf einer L\u00e4nge von \u00fcber 2.500 Metern \u00fcberall wo man hinschaute Knochen, Sch\u00e4del und Grabbeigaben aus dem Sand ragten. Teilweise waren sogar noch deutlich Haut und Harre sowie Kleidung an den Knochen zu erkennen. Als Grabbeigabe wurde dem Leichnam, der in der F\u00f6talstellung bestattet wurde, alles beigelegt, was er bis zu seiner Wiedergeburt brauchen w\u00fcrde. Das waren sowohl Lebensmittel als auch Kleidung und kunstvoll gearbeitete Alltagsgegenst\u00e4nde, die leider oftmals Grabr\u00e4ubern zum Opfer fielen. Die meisten fr\u00fcheren Grabr\u00e4ubern sind heute wohl Taxifahrer, die jetzt auch Fahrten zu jenem Friedhof anbieten. Wie die allerdings mit normalen Fahrzeugen \u00fcber dieses unwegsame Gel\u00e4nde dorthin gelangen wollen, ist mir jedoch ein R\u00e4tsel.<br \/>\nAuf dem Cementerio wurden \u00fcber 300 Grabkammern gefunden in denen Menschen sowohl alleine aus auch mit ihren Familienmitgliedern beigesetzt wurden und dem Glauben der Nasca nach auf ihre Wiedergeburt warteten. Auf dem Friedhof wurden haupts\u00e4chlich Menschen der Nasca beisetzt als auch sp\u00e4ter Mitglieder von anderen Kulturen, die in diese Region aus den Bergen verdr\u00e4ngt wurden.<\/p>\n<div id=\"attachment_404\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image27.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-404\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-404\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image27.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Nasca-Friedhof\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image27.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image27.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image27.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image27.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-404\" class=\"wp-caption-text\">Nasca-Friedhof<\/p><\/div>\n<p>Nachdem wir die Grabst\u00e4tte hinter uns gelassen hatten, steuerten wir direkt auf ein weiteres Highlight des Tages zu. Bei einer der vielen Durchquerungen der Wasserkan\u00e4le blieb unser Buggy im Schlamm stecken, nachdem alle Versuche den Buggy freizubekommen gescheitert waren, wurden einige zu Freiwilligen erkoren, darunter auch ich, die mit vereinten Kr\u00e4ften den Buggy aus dem Schlamm schieben sollten. Zur Freude aller Beteiligten klappte diese Gewaltaktion und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Nur einer war nicht so ganz gl\u00fccklich. Lu war doch sichtlich entt\u00e4uscht, dass sich dabei niemand in den Schlamm gelegt hatte.<\/p>\n<div id=\"attachment_405\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image28.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-405\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-405\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image28.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Nichts geht mehr\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image28.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image28.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image28.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image28.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-405\" class=\"wp-caption-text\">Nichts geht mehr<\/p><\/div>\n<p>Auf den D\u00fcnnen angekommen wurde aus den Reifen unseres Gef\u00e4hrts erstmal Luft abgelassen um auf dem feinen Sand f\u00fcr mehr Traktion zu sorgen. Der Aufstieg auf die h\u00f6chste D\u00fcnne, von der wir erwarteten, gleich mit dem Sandboard die W\u00fcste zu bezwingen stellte sich schwieriger heraus als erwartet. Nachdem wir zum zweiten Mal auf halber Strecke kehrt machen mussten, da der Vortrieb des selbstgebauten Gef\u00e4hrts trotz 300 PS, 8 Zylindern, 5.500 Kubik Hubraum und einem grandiosen Klangspektakel der Auspuffrohre, nicht ausreichte um die Steigung zu bezwingen, schaffen wir es dann im dritten Anlauf doch noch bis ganz nach oben auf ein kleines Plateau, wo schon 2 der insgesamt 4 Fahrzeuge auf uns warteten. Unser Fahrer fuhr zum Entsetzen vieler Fahrg\u00e4ste recht weit vor bis zum Kamm der D\u00fcne, vor der sich ein nicht abzusehender Abgrund auftat. Im letzen Moment stoppte er dann zur Erleichterung doch noch rechtzeitig, woraufhin sich die meisten Passagiere abschnallten und schon voller Vorfreude auf das Sandboardingvergn\u00fcgen waren. Der Buggy setzte sich noch einige Mal ein paar Zentimeter weiter Richtung Abgrund in Bewegung, was bei einigen Anwesenden doch zu stockendem Atem f\u00fchrte. Schlussendlich latschte der Fahrer voll aufs Gaspedal und der Buggy st\u00fcrzte vorn\u00fcber mit samt allen, teilweise nicht mehr angeschnallten Passagieren, darunter auch wir vier, die steile D\u00fcne hinunter. Das Adrenalin schoss sofort in unsere Blutbahnen und als das noch nicht schlimm genug gewesen w\u00e4re, setzte dieser vollkommen verr\u00fcckte Typ seine wilde Fahrt unbeirrt fort. Wir preschten \u00fcber einen D\u00fcnenkamm nach dem N\u00e4chsten nur um uns Augenblicke sp\u00e4ter in einer noch auswegloseren Situation wieder zu finden. So langsam erkl\u00e4re sich mir auch die v\u00f6llig \u00fcberdimensionierte Bremsanlage mit innenbel\u00fcfteten Bremsscheiben an allen vier R\u00e4dern, die mir schon vorher aufgefallen war. Und als wir dachten, das Schlimmste w\u00e4re \u00fcberstanden, f\u00e4hrt er die n\u00e4chste D\u00fcne schr\u00e4g an, wodurch der Buggy quer zur D\u00fcne kippte und in einem Affenzahn den Abhang hinunter driftete und den n\u00e4chsten wieder hinauf schoss, bevor das Spiel von Neuem begann. Dieser H\u00f6llentrip, hatte etwas von Achterbahn fahren, mit dem Unterschied, dass man bei der Achterbahnfahrt sicher sein k\u00f6nnte, dass nichts passieren wird, was hier absolut nicht der Fall war. Es war ein Wahnsinns Erlebnis und jedem dem sich die Chance bietet etwas vergleichbares zu erleben, dem empfehle ich dringend: Mach es!<br \/>\nIrgendwann hatte er dann wohl ein Einsehen und machte auf einer D\u00fcne halt wo wir dann v\u00f6llig mit Adrenalin aufgepumpt und total von der Rolle erste Anweisungen bekamen, wie man denn auf einem St\u00fcck Brett am Fu\u00df, bzw. zuerst unter dem Hintern, am elegantesten eine Sandd\u00fcne hinunter f\u00e4hrt.<br \/>\nUnser Sch\u00fc hat dabei wohl etwas g\u00e4nzlich missverstanden und legte zur Freude aller den ersten Stunt hin und verabschiedete sich mit einer Sandwolke von seinem Brett.<\/p>\n<p>Das Boarden auf der D\u00fcne klappte dann sogar recht gut, war aber lange nicht so spektakul\u00e4r, wie wir uns das ausgemalt hatten, was dann durch die Tatsache Sch\u00fc als Sandgolem bestaunen zu d\u00fcrften, und den Sonnenuntergang in den D\u00fcnen erleben zu k\u00f6nnen, durchaus wieder zu einem Vergn\u00fcgen wurde. Die irre Buggyfahrt hat dann allerdings den bei Weitem gr\u00f6\u00dften Anteil dazu beigetragen die D\u00fcnentour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_406\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image29.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-406\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-406\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image29.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Sonnenuntergang auf den D\u00fcnen\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image29.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image29.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image29.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image29.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-406\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenuntergang auf den D\u00fcnen<\/p><\/div>\n<p>Durch den langen R\u00fcckweg \u00fcber die unbefestigten Stra\u00dfen, brach dann auch die Nacht \u00fcber uns herein, sodass wir in Nasca erst wieder ankamen, als es bereits stockfinster war. Nach dem Versuch bei einer Dusche den feinen Sand aus s\u00e4mtlichen K\u00f6rper\u00f6ffnung herauszubekommen, suchten wir uns noch ein kleines Lokal, um unseren Hunger auf ganz landestypische Art mit einem frittierten H\u00e4hnchen und einem Glas Chicha Morada, einem Getr\u00e4nk aus lila Mais, zu stillen. Nach einem anschlie\u00dfenden k\u00fchlen Cerveza am Plaza de Armas verabschiedeten wir uns zur\u00fcck zu unserem Hotel um noch ein wenig auf dem Dachbalkon zu entspannen und den Tag Revue passieren zu lassen. Wie sich herausstellte, gibt es sowas wie Nachtruhe in Peru wohl eher nicht. Sonntag Nachts um 23:30 machte die M\u00fcllabfuhr durch ununterbrochenes lautes L\u00e4uten auf einer Glocke auf sich aufmerksam und fuhr eine Stra\u00dfe nach der anderen durchaus auch mal mehrfach ab.<br \/>\nMorgen Mittag geht es dann in einer etwa neunst\u00fcndigen Fahrt weiter nach Arequipa, wo sicher das n\u00e4chste Abendteuer auf uns wartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00f6chste Zeit f\u00fcr einen amtlichen Sonnenbrand! Aber eins nach dem anderen. Den Tag heute kann man gut und gerne unter das Motto von Udo Lindenberg stellen: &#8222;Alle Tage sind gleich <a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/2015\/02\/tag-3-15-02-2015-nasca\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":453,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[5],"tags":[33,32,21],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image52.jpg?fit=3264%2C2448","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p5BBS7-6p","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397"}],"collection":[{"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=397"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":411,"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397\/revisions\/411"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/453"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}