{"id":503,"date":"2015-02-24T00:43:11","date_gmt":"2015-02-23T22:43:11","guid":{"rendered":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/?p=503"},"modified":"2015-02-24T00:43:11","modified_gmt":"2015-02-23T22:43:11","slug":"9-tag-21-02-2015-puno","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/2015\/02\/9-tag-21-02-2015-puno\/","title":{"rendered":"9. Tag &#8211; 21.02.2015 &#8211; Puno"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir in aller Fr\u00fche aus dem Bett gesprungen waren, uns dann gem\u00fctlich fertig gemacht hatten kam schon der erste Schock auf uns zu. Beim Fr\u00fchst\u00fcck angekommen mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass es keine Erdbeermarmelade gab. Hallo? Fr\u00fchst\u00fcck in Peru ohne Erdbeermarmelade, wo gibt&#8217;s denn sowas? Daf\u00fcr gab es zum ersten Mal gekochten Schinken. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es hier sowas gibt. <\/p>\n<p>Nach der morgendlichen St\u00e4rkung ging es dann zu Fu\u00df ab gehn Hafen, wo wir auf ein g\u00fcnstiges Boot Richtung &#8222;Insel der strickenden M\u00e4nner&#8220; hofften. <\/p>\n<p>Unterwegs kamen wir am \u00f6rtlichen Markt vorbei, wo die Bauern der Region alles M\u00f6gliche und Unm\u00f6gliche feil boten. Von bergeweise frischen Maiskolben \u00fcber Gem\u00fcse aller Art bis hin zu wei\u00dfen, gefriergetrockneten Kartoffeln. Was es nicht alles gibt.<br \/>\n<div id=\"attachment_505\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image87.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-505\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image87.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Markt in Puno\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-505\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image87.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image87.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image87.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image87.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-505\" class=\"wp-caption-text\">Markt in Puno<\/p><\/div><\/p>\n<p>Am Puerto angekommen fing uns gleich ein beherzter Grabr\u00e4uber ab und marschierte mit uns den kompletten Hafenpier entlang und versuchte uns unentwegt seine Bootstour schmackhaft zu machen. Das wir uns erstmal erkundigen wollten interessierte ihn allerdings herzlich wenig. <\/p>\n<p>Am Informationsh\u00e4uschen der strickenden M\u00e4nner angekommen, machte man uns klar, dass wir viel zu sp\u00e4t waren. Die Touren beginnen um 7:30 Uhr in der Fr\u00fche und wir k\u00f6nnten uns jetzt h\u00f6chstens f\u00fcr 400 Sol ein komplettes Boot mieten um zu den schwimmenden Inseln zu fahren, oder aber morgen fr\u00fch rechtzeitig wieder hier zu sein um f\u00fcr 25 Sol pro Nase die komplette Tour zu machen. Nach reichlicher 5-sek\u00fcndiger \u00dcberlegung entschieden wir uns am n\u00e4chsten Tag einfach noch fr\u00fcher aufzustehen und kauften schonmal unsere Tickets f\u00fcr die morgige Tour. <\/p>\n<p>Jetzt standen wir da. Der ganze Tag noch vor uns und unser Tagesplan war zunichte gemacht. Bernds Einfallsreichtum sei Dank, hatten wir nur wenig sp\u00e4ter als neues Ziel die Grabs\u00e4ulen von Cutimbo vor Augen. Damit w\u00e4re dann auch gleich eines unser sekund\u00e4ren Reiseziele abgehakt. Mit einem mit Einheimischen vollgestopften Minibus zu fahren. Sch\u00fc machte auf die hiesigen Einwohner wohl einen erschreckenden Eindruck, da eine Dame Angst hatte sich neben in zu setzen und sich vehement weigerte an seiner Seite Platz zu nehmen. Nachdem der Bus dann doch bis auf den letzten Platz plus X gef\u00fcllt war ging es dann los ins 20 Kilometer entfernte Cutimbo, was sich als kleine Siedlung mit einer Hand voll H\u00e4user und einer Herde Schafe herausstellte.<br \/>\nVor uns lag das Felsplateau auf dessen Gipfel sich die Chullpas gehn Himmel streckten.<br \/>\n<div id=\"attachment_506\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image88.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-506\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image88.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Cutimbo\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-506\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image88.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image88.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image88.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image88.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-506\" class=\"wp-caption-text\">Cutimbo<\/p><\/div><br \/>\nVor uns lag nun wieder einmal der Aufstieg in die H\u00f6he um diese beeindruckenden Bauwerke zu bewundern, welche in der Zeit ab 1.200 n.Chr. zuerst von den Colla gebaut wurden und der Begr\u00e4bniskult sp\u00e4ter auch von den Inka \u00fcbernommen wurde. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Begr\u00e4bnist\u00fcrme sind rund, nur wenige wurden in rechteckiger Form errichtet. Die Baumeister nutzen gro\u00dfe Rampen um die riesigen Steinquader an Ort und Stelle zu bringen die in aller Regel fugenlos mit hoher Pr\u00e4zision ineinander gepasst wurden. Diese Art der Begr\u00e4bnisst\u00e4tten gibt es mehrfach rund um Puno, wobei die in Cutimbo die am besten erhaltenen sind und den Erdbeben am l\u00e4ngsten trotzten. Berichten zufolge wurden zum Begr\u00e4bnis eines bedeutenden Mannes auch mal 20-30 Lamas verbrannt, Frauen, Kinder und Diener get\u00f6tet, damit sie dem Toten dienen konnten. Meist wurden auch noch weitere Personen mit den Toten lebendig in den Grabturm eingemauert.<br \/>\n<div id=\"attachment_508\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image89.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-508\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image89.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Chullpas\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-508\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image89.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image89.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image89.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image89.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-508\" class=\"wp-caption-text\">Chullpas<\/p><\/div><\/p>\n<p>Nach der R\u00fcckfahrt schauten wir noch kurz auf dem nahegelegenen Cementario vorbei. Die Bestattungskultur unterscheidet sich doch grundlegend von der unseren. Die Beisetzung erfolgt in Einzel- oder Familiengruften denen auch nach der Beisetzung immer wieder Dinge des allt\u00e4glichen Lebens ans Grab gestellt werden.<br \/>\n<div id=\"attachment_509\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image90.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-509\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image90.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Cementerio \" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-509\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image90.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image90.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image90.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image90.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-509\" class=\"wp-caption-text\">Cementerio<\/p><\/div><\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel legten wir noch eine kurze Siesta ein, um uns von unserm Sonnenstich ein wenig zu erholen, bevor wir uns wieder in den Karnevaltrubel st\u00fcrzten. Die einzelnen Gruppen streiften in unseren Augen v\u00f6llig plan- und ziellos in der kompletten Innenstadt umher. Uns ist v\u00f6llig fraglich wie die T\u00e4nzer und Musiker es schaffen stundenlang voller Elan tanzend und musizierend durch die Stra\u00dfen zu ziehen, wo wir bei unserem Aufstieg im Hotel in den 5. Stock schon dramatisch nach Luft ringen. Die Luft in dieser H\u00f6he ist doch entschieden d\u00fcnner als wir Flachlandeurop\u00e4er das gewohnt sind.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image91.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image91.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-510\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image91.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image91.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image91.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image91.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem uns dann die Lust nach einer Pizza packte, bestellten wir in einem Restaurant voller Erwartung eine gro\u00dfe Familienpizza, die sich dann als h\u00f6chstenfalls normalgro\u00dfe Pizza zu dann v\u00f6llig \u00fcberteuertem Preis herausstellte. Hinzu kam dann noch, dass sie v\u00f6llig l\u00e4tschert und nicht besonders lecker war. So beschlossen wir dann uns noch ein weiteres Lokal zu suchen. Die Wahl fiel auf das &#8222;Los Uros&#8220; in dem es typische Gerichte zu typisch g\u00fcnstigen Preisen gab. Es war wie erwartet nichts umwerfendes, aber auf jeden Fall ok und alle Mal besser als der vorherige Reinfall.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel stellten wir unseren Wecker dann erstmal auf halb 6, um dieses Mal auch p\u00fcnktlich zu unserer Bootstour, zu den legend\u00e4ren schwimmenden Inseln und der Insel der strickenden M\u00e4nner, am Pier zu sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir in aller Fr\u00fche aus dem Bett gesprungen waren, uns dann gem\u00fctlich fertig gemacht hatten kam schon der erste Schock auf uns zu. 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