{"id":514,"date":"2015-02-24T01:09:10","date_gmt":"2015-02-23T23:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/?p=514"},"modified":"2015-02-24T01:09:10","modified_gmt":"2015-02-23T23:09:10","slug":"10-tag-22-02-2015-titicacasee","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/2015\/02\/10-tag-22-02-2015-titicacasee\/","title":{"rendered":"10. Tag &#8211; 22.02.2015 &#8211; Titicacasee"},"content":{"rendered":"<p>Puno, 5:30 Uhr. Aus Sch\u00fc&#8217;s Handy dr\u00f6hnt ohrenbet\u00e4ubender Metal. Zeit zum Aufstehen. Nachdem in Puno gegen Mitternacht langsam Ruhe eingekehrt war, erwachte nun die Zeit der Hunde, die sich lautstark in der ganzen Stadt unterhielten. Entsprechend ger\u00e4dert waren wir als in aller Fr\u00fche der Wecker zum aufstehen anhielt. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, hey! es gab Marmelade, mein Vertrauen in Puno war wieder hergestellt, machten wir uns zu dritt auf den Weg zum Hafen. Ja, zu dritt. Sch\u00fc f\u00fchlte sich k\u00f6rperlich leider nicht im Stande uns zu begleiten, stattdessen umsorgte ihn unsere Hotelwirtin herzerw\u00e4rmend mit Tee und einer W\u00e4rmflasche. <\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 7:30 Uhr bestiegen wir die MS Nutshell. Ein kleine Nussschale, die etwa 30 Personen Platz bot und mit einem Atemberaubenden Tempo von gef\u00fchlten 2 Knoten durch den Titicacasee pfl\u00fcgte und uns zuerst nach Uros zu den schwimmenden Inseln brachte. Nach etwa 30 Minuten Fahrt durch Schilflandschaft so weit das Auge reicht kamen wir an einer der 87 Inseln an, die komplett aus Schilf gebaut sind und auf dem Wasser treiben.<br \/>\n<div id=\"attachment_517\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image94.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-517\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image94.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Die schwimmenden Inseln\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-517\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image94.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image94.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image94.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image94.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-517\" class=\"wp-caption-text\">Die schwimmenden Inseln<\/p><\/div><br \/>\nEin Bewohner der Insel erz\u00e4hlte uns ein wenig \u00fcber den Aufbau der kleinen Inseln auf denen meist etwa vier bis f\u00fcnf Familien in kleinen Schilfbehausungen lebten.<br \/>\nVor einiger Zeit tobte wohl mal ein Sturm, der die Anker der Inseln los riss und sich die schwimmenden Inseln nun nicht mehr wie gewohnt 6 km vor der K\u00fcste Punos befanden sondern 13 km weit auf dem See umhertrieben. Die Inseln entstanden wohl vor langer Zeit, als die Bewohner vor den Inka fl\u00fcchteten und sich so auf dem See verschanzten.<br \/>\nNach dem ein oder anderen kleinen Witz alla, die Inseln sind deshalb verankert, dass sie nicht eines morgens in Bolivien aufwachen und sie dann ohne Pass nicht mehr nach Peru zur\u00fcckkommen, war noch etwas Zeit an den kleinen St\u00e4nden auf den Inseln das ein oder andere Souvenir zu erwerben.<\/p>\n<p>Nun ging es weiter aus der gesch\u00fctzten Bucht vor Puno hinaus auf den offenen See, welcher rund 13 mal so gro\u00df wie der Bodensee ist. Unvorstellbar! Als wir nach 2 Stunden Bootsfahrt die Bucht hinter uns gelassen hatten lag direkt vor uns die Insel Taquile, besser bekannt als &#8222;die Insel der strickenden M\u00e4nner&#8220;. Die Vorfreude verflog allerdings zusehends, da wir der Insel gef\u00fchlt keinen Meter n\u00e4her kamen. Tats\u00e4chlich dauerte es noch eine komplette weitere Stunde bis wir endlich am Kai festmachten. <\/p>\n<p>Endlich wieder Land unter den F\u00fc\u00dfen schaukelte es gef\u00fchlt immer noch unentwegt. Beim Betreten der schwimmenden Inseln wurde ich schon fast seekrank, da sich die komplette Insel mit den Wellen des Sees bewegt. Das gleiche Gef\u00fchl hatte ich nach wie vor, obwohl wir jetzt festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen hatten. <\/p>\n<p>Vor uns lag, wie h\u00e4tte es anders sein k\u00f6nnen, der Aufstieg bis zu Spitze der Insel auf dem sich der Zentrale Platz der Insel befand. Auf dem Weg dorthin sahen wir jede Menge der strickenden M\u00e4nner, die allerdings nicht mit stricken sondern mit Musik machen besch\u00e4ftigt waren und die Frauen in ihren bunten Gew\u00e4ndern dazu tanzten, wie wohl auch schon die letzten Tage zuvor.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image97.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image97.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"image\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-521\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image97.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image97.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image97.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image97.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><br \/>\nWoher nehmen die nur diese Energie und vor allen Luft um auf 3.900 Metern H\u00f6he unentwegt die Insel hoch und wieder runter zu tanzen. Auf der kleinen Insel trafen wir bestimmt drei verschiedene Gruppen die seit Stunden und Tagen gef\u00fchlt immer zum selben Lied tanzten und feierten. Einige der M\u00e4nner, wie sollte es an Karneval auch anders sein, waren so gut bei der Sache, dass sie v\u00f6llig \u00fcberschw\u00e4nglich jeden begr\u00fc\u00dften oder es kaum mehr fertig brachten einen Fu\u00df vor den anderen zu setzen. Warum sollte es in anderen L\u00e4ndern auch anders sein.<br \/>\n<div id=\"attachment_518\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image95.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-518\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image95.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Die Insel der strickenden M\u00e4nner\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-518\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image95.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image95.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image95.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/image95.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-518\" class=\"wp-caption-text\">Die Insel der strickenden M\u00e4nner<\/p><\/div><\/p>\n<p>Nach einer Suppe und einer hervorragenden Forelle zum Mittag ging es dann quer \u00fcber die Insel zur anderen Anlegestelle, wo unser Kutter schon auf uns wartete.<br \/>\nAuf der R\u00fcckfahrt machten wir es uns auf dem Dach unserer Nussschale bequem wo wir die Sonne genossen und uns ein freundlicher Argentinischer Anwalt zum Matetee einlud. Er war mit seinem Sohn unterwegs, die Frauen zu Hause gelassen, weil das nach seiner Aussage sonst viel zu kompliziert w\u00e4re und nur zu Scherereien f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit kamen wir wieder in der Bucht an. Eine endlose Stunde lag bereits hinter uns und noch weitere eineinhalb vor uns. Kurz vor dem Ziel holten uns dann noch zwei weitere Ausflugskutter ein, was sich unser Bootsf\u00fchrer nicht gefallen lassen wollte und dr\u00fcckte kurz bevor uns der Mitstreiter \u00fcberholt hatte ordentlich auf die Tube und verbannte den anderen Kutterkapit\u00e4n in unser Kielwasser. Die andere Reisegruppe auf dem Dach des Bootes hatte sich wohl zu fr\u00fch gefreut. <\/p>\n<p>Kurz nach 17 Uhr waren wir wieder zur\u00fcck an Land, heute fr\u00fch kam mir das noch irgendwie solider vor. Zur\u00fcck im Hotel, schauten wir erstmal nach unserem kr\u00e4nkelnden Sch\u00fc, der sich vor lauter Langeweile mit dem Rasiermesser den Kopf geschoren hatte und statt Haare dort jetzt unz\u00e4hlige Schnittverletzungen prangten. <\/p>\n<p>Zum Abendessen ging es dann wieder in die Stadt wo nach wie vor auf dem Plaza de Armas getanzt und gefeiert wurde.<br \/>\nV\u00f6llig ersch\u00f6pft von der vielen Sonne und dem langen Umhergeschaukel auf dem Lago de Titcaca fielen wir in unser Bett, in der Hoffnung morgen in aller Fr\u00fche einen Bus in Richtung Cusco zu ergattern. <\/p>\n<p>Mitten in der Nacht schlug dann wohl nur wenige H\u00e4user entfernt in Puno ein Blitz ein. Der Donner war ohrenbet\u00e4ubend als w\u00e4re ein ganzer H\u00e4userblock gesprengt worden und im selben Moment gingen in etlichen Autos die Alarmanlagen los. Danach kehrte f\u00fcr den Rest der Nacht wieder die gewohnte &#8222;Ruhe&#8220; ein. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Puno, 5:30 Uhr. 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