{"id":559,"date":"2015-03-02T02:09:37","date_gmt":"2015-03-02T00:09:37","guid":{"rendered":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/?p=559"},"modified":"2015-03-02T02:09:37","modified_gmt":"2015-03-02T00:09:37","slug":"15-tag-27-02-2015-machu-picchu","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/2015\/03\/15-tag-27-02-2015-machu-picchu\/","title":{"rendered":"15. Tag &#8211; 27.02.2015 &#8211; Machu Picchu"},"content":{"rendered":"<p>In aller Fr\u00fche klingelt der Wecker, da unser Bus nach Ollantaytambo f\u00e4hrt, wo wir dann unseren Zug nach Machu Picchu besteigen werden. Kaum sind wir zur T\u00fcr drau\u00dfen h\u00e4lt auch schon das erste Auto und will uns mitnehmen. Am Busbahnhof von Perurail angekommen will er von uns dann gnadenlos 10 Sol. Was ein Wucher! 2 Sekunden sp\u00e4ter einigten wir uns dann doch auf 5 Sol. Probieren kann man es ja mal. Wir waren uns nicht mal sicher, ob es \u00fcberhaupt ein Taxi war, oder einfach jemand, der gerade auf dem Weg zur Arbeit war. <\/p>\n<p>Also auf geht&#8217;s nach Ollantaytambo. Die Busfahrt dauerte etwa 2 Stunden \u00fcber teilweise wirklich schlechte Stra\u00dfen und wenig vertrauenserweckende Br\u00fccken. <\/p>\n<p>Am Bahnhof angekommen wartete schon der Zug auf uns. Leider war es nicht unserer, so mussten wir noch eine halbe Stunde warten. Prima dachte ich mir, denn direkt vor meiner Nase wartete ein kleines L\u00e4dchen mit belegten Sandwiches auf mich. Wir hatten alle noch nicht gefr\u00fchst\u00fcckt und ein leichtes Hungergef\u00fchl breitete sich aus. Als die gelangweilte Angestellte dann allerdings 10 Sol f\u00fcr ein winziges Sandwich verlange, legte sich meine Begeisterung schnell wieder. F\u00fcr das gleiche Geld hatten wir schon ein leckeres 3 G\u00e4ngemen\u00fc bekommen. Aber mit den Touris kann man es ja machen. Also blieben wir weiter hungrig. <\/p>\n<p>Die Zugfahrt mit Panoramadach war schon wirklich klasse. Die Anden in dieser Region sind ein echtes Erlebnis. Steil aufragende Bergh\u00e4nge, dicht bewachsen mit allerhand Vegetation und direkt neben den Gleisen rauscht der Urubamba, der zur Regenzeit zu einem wahren Monster anw\u00e4chst. Je weiter wir kamen, desto dichter wurde der Bewuchs, bis wir schlie\u00dfen mitten im Dschungel in Aquas Calientes am Fu\u00df von Machu Picchu ankamen.<br \/>\n<div id=\"attachment_560\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-560\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Zugfahrt durchs Urubambatal\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-560\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-560\" class=\"wp-caption-text\">Zugfahrt<\/p><\/div><br \/>\nAus dem Bahnhof raus verirrten wir uns erstmal in unz\u00e4hligen Souvenirst\u00e4nden. Es war schon eine Herausforderung hier einen Weg nach drau\u00dfen zu finden. B\u00f6se Zungen w\u00fcrden behaupten dahinter stecke System. <\/p>\n<p>Am \u00f6rtlichen Tourismusb\u00fcro angekommen, kauften wir uns dann noch unsere Eintrittskarten, welche hier eine ganze Ecke g\u00fcnstiger waren als im Internet. Trotzdem waren wir froh die Karten f\u00fcr den morgigen Tag f\u00fcr Waynapicchu bereits gekauft zu haben, da pro Tag maximal 400 Personen den Berg besteigen d\u00fcrfen und das Kontingent bereits 2 Tage vorher vergriffen war. <\/p>\n<p>Wir beschlossen nochmal kurz ins Hotel zu gehen um ein paar Sachen dort zu lassen, was sich allerdings einfacher anh\u00f6rt als es war. Wir irrten einige Zeit in den steilen Gassen umher und jeder schickte uns in eine andere Richtung. Schlussendlich fanden wir es dann doch in einer kleinen Sackgasse ganz am anderen Ende des Ortes.<\/p>\n<p>Mittlerweile war es fast 12 Uhr und das einzige war wir bisher zu Essen bekommen hatten war ein winziger Muffin w\u00e4hrend der v\u00f6llig \u00fcberteuerten Zugfahrt. Da wir mittlerweile schon recht sp\u00e4t dran waren beschlossen wir uns mit dem Bus nach oben zu fahren, also wieder ans andere Ende des Ortes, vorbei an unz\u00e4hligen Restaurant und Massagestudios. Ganz am anderen Ende fanden wir dann doch ein Restaurant, das Empanadas und Sandwiches zu halbwegs humanen Preisen anbot. Frisch gest\u00e4rkt ging es mit dem nat\u00fcrlich \u00fcberteuerten Bus f\u00fcr 35 Sol den Berg hinauf zu unserem heutigen Tagesziel. <\/p>\n<p>Machu Picchu!<br \/>\n<div id=\"attachment_561\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-561\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image1.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Machu Picchu\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-561\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image1.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image1.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image1.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image1.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-561\" class=\"wp-caption-text\">Machu Picchu<\/p><\/div><br \/>\nJeder hat es schon diverse Male auf Karten und Bildern gesehen, es hautnah zu erleben ist aber doch ein ganz anderes, unbeschreibliches Gef\u00fchl. Es ist absolut beeindruckend was die Inka zu ihrer Zeit hier geleistet haben. Der urbane bewohnte Teil der Anlage, den jeder kennt, macht nur einen kleinen Teil der gesamten Anlage aus. Den gr\u00f6\u00dften Teil nehmen unz\u00e4hlige Terrassen ein, auf denen Landwirtschaft betrieben wurde um die Bev\u00f6lkerung zu ern\u00e4hren. Machu Picchu war vollkommen autark und konnte alle seine Einwohner mit Nahrung und Wasser versorgen. Nachdem wir von &#8222;Dem&#8220; Aussichtspunkt eine Zeit lang das Wunder auf uns wirken lie\u00dfen, gingen wir weiter auf einem engen, an einen steilen Berghang angeschmiegten Pfad, in Richtung Inkabr\u00fccke. Der Weg ist absolut nichts f\u00fcr Menschen mit H\u00f6henangst. Umso beeindruckender ist, wie die Inka damals diesen Weg \u00fcberhaupt errichteten.<\/p>\n<p>Kaum zur\u00fcck, machten wir uns auf die Ruinen zu erkunden. Es ist wirklich atemberaubend wie gut erhalten der gr\u00f6\u00dfte Teil ist und man anhand der unterschiedlichen Bauweisen erkennen kann welcher Teil der Stadt welchem Zweck diente. So wurde in einfach gebauten H\u00e4usern gelebt und gearbeitet, w\u00e4hrend der rituelle Bereich aus mit h\u00f6chster Handwerkskunst errichteten Geb\u00e4uden besteht. In der Mitte aller Geb\u00e4ude liegt eine gro\u00dfe gr\u00fcne Freifl\u00e4che, welche wohl zu allerhand Festlichkeiten genutzt wurde.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image2.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image2.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-562\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image2.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image2.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image2.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image2.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><br \/>\nZu welchem Zweck Machu Picchu errichtet wurde, wird heutzutage nach wie vor spekuliert. Mit Sicherheit wird man das aber wohl nie sagen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Nach unserem Rundgang begannen wir unseren Abstieg \u00fcber einen Pfad der bis nach unten ins Tal f\u00fchrt. Es reihte sich Stufe an Stufe und je weiter wir kamen desto unwohler wurde uns bei dem Gedanken daran, morgen den ganzen Weg wieder nach oben zu klettern, um dann oben angekommen noch ein ganzes St\u00fcck weiter empor zu steigen, bis auf die Spitze des im Hintergrund von Machu Picchu aufragenden Berges, Waynapicchu.<br \/>\n<div id=\"attachment_563\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image3.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-563\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image3.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Camino Peatonal\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-563\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image3.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image3.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image3.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image3.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-563\" class=\"wp-caption-text\">Camino Peatonal<\/p><\/div><\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg suchten wir uns noch ein schnuckeliges Lokal, wo uns, bevor wir \u00fcberhaupt bestellt hatten, erstmal ein riesiger Teller leckere Suppe aufgetischt wurde und wir dann f\u00fcr 8 Sol pro Nase unser Abendessen zu uns nahmen. Das Bier, das mit 12 Sol zu Buche schlug war deutlich teurer als das Essen, was einen eingefleischten Europ\u00e4er durchaus verwundern mag. <\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hostel fielen wir nach einer hei\u00dfen Dusche und nach 16.797 Schritten am heutigen Tag, im Klang des tosenden Urubamba, in unsere Betten. Morgen w\u00fcrde ein anstrengender Tag auf uns warten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In aller Fr\u00fche klingelt der Wecker, da unser Bus nach Ollantaytambo f\u00e4hrt, wo wir dann unseren Zug nach Machu Picchu besteigen werden. 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