{"id":566,"date":"2015-03-02T22:57:26","date_gmt":"2015-03-02T20:57:26","guid":{"rendered":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/?p=566"},"modified":"2015-03-02T22:57:26","modified_gmt":"2015-03-02T20:57:26","slug":"16-tag-28-02-2015-waynapicchu","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/2015\/03\/16-tag-28-02-2015-waynapicchu\/","title":{"rendered":"16. Tag &#8211; 28.02.2015 &#8211; Waynapicchu"},"content":{"rendered":"<p>5 Uhr. Der Wecker klingelt. Wie so oft in den letzten Tagen. Eigentlich dachten wir alle wir h\u00e4tten Urlaub und k\u00f6nnten ausschlafen. Allerdings m\u00fcssen wir zwischen 7 und 8 Uhr oben am Eingangstor zu Waynapicchu sein, ansonsten verf\u00e4llt unser Ticket, was ja nicht gerade g\u00fcnstig war.<br \/>\nNach einem kurzen Fr\u00fchst\u00fcck machen wir uns auf, mit Sack und Pack, den bereits am Vorabend erzwungenen Trail nach Machu Picchu erneut zu erklimmen. Diesmal geht es aber 450 H\u00f6henmeter nach oben. Veranschlagt wurde 1 Stunde und tats\u00e4chlich, nachdem es am Anfang doch etwas m\u00fchsam war erreichten wir das obere Ende des Camino bereits nach 55 Minuten. Nur wenige Minuten sp\u00e4ter trudelte dann auch der Rest, mit einer gewissen Erleichterung im Gesicht, ein.<\/p>\n<p>Jetzt aber schnell quer durch Machu Picchu hindurch zum andern Ende, wo sich der Eingang zu Waynapicchu befindet. Das war allerdings leichter gesagt als getan. Irgendwas hatten die Aufseher heute in ihrem Tee und pl\u00f6tzlich war Bernds Rucksack mit samt der Fotoausr\u00fcstung zu gro\u00df. Auch l\u00e4ngeres einreden auf den W\u00e4rter brachte keinen Erfolg und so verstauten wir die wichtigsten Dinge am Mann und lie\u00dfen seinen R\u00fccksack am Eingang zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Kurz vor Torschluss erreichten wir den Eingang und hatten jetzt alle Zeit der Welt den Berg zu erklimmen.<br \/>\nAnf\u00e4nglich ging es nochmal ein St\u00fcck bergab und gen\u00fcgend Schwung f\u00fcr den teilweise wirklich sehr steilen Aufstieg zu holen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image5.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image5.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-567\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image5.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image5.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image5.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image5.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><br \/>\nDie Stufen waren teils so schmal, dass man einen Fu\u00df nicht mal quer darauf unter brachte. Zum Gl\u00fcck gab es an den meisten Stellen nichts woran man sich zus\u00e4tzlich h\u00e4tte festhalten k\u00f6nnen und so war es teilweise ein echter Balanceakt den steilen Aufstieg zu bew\u00e4ltigen. Kurz vor dem Ziel mussten wir uns durch eine enge H\u00f6hle zw\u00e4ngen, was mit R\u00fccksack ein echtes Problem darstellte. Am anderen Ende waren wir dann samt Klamotten sch\u00f6n dreckig, aber das Ziel lag vor Augen. <\/p>\n<p>Oben angekommen entsch\u00e4digte dann aber ein unbeschreiblicher Ausblick. Selbst die Fotos vermitteln nur einen ungef\u00e4hren Eindruck der Aussicht auf Machu Picchu hinunter und der umliegenden Bergh\u00e4nge.<br \/>\n<div id=\"attachment_568\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image6.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-568\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image6.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Aussicht von Waynapicchu\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-568\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image6.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image6.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image6.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image6.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-568\" class=\"wp-caption-text\">Aussicht von Waynapicchu<\/p><\/div><br \/>\nDer Wetter meinte es zum Gl\u00fcck, so wie die meiste Zeit der letzten Wochen, gut mit uns und wir konnten einen herrlichen Moment genie\u00dfen bevor uns der Weg auf der R\u00fcckseite des Berges hinab zum &#8222;Templo de la Luna&#8220; f\u00fchrte. <\/p>\n<p>Der Abstieg f\u00fchrte mitten durch den Dschungel, auf den Spuren von Indiana Jones, \u00fcber enge steilen Treppen, hinab \u00fcber lange robuste Holzleitern mitten durch zugewucherte enge Pfade bis wir schlie\u00dflich tief im Tal den Mondtempel erreichten.<br \/>\n<div id=\"attachment_570\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image7.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-570\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image7.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Pfad zum Mondtempel\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-570\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image7.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image7.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image7.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image7.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-570\" class=\"wp-caption-text\">Pfad zum Mondtempel<\/p><\/div><br \/>\n<div id=\"attachment_571\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image8.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-571\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image8.jpg?resize=400%2C300\" alt=\"Templo de la Luna\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-571\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image8.jpg?resize=400%2C300 400w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image8.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image8.jpg?w=1600 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/mapaches-welt.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/image8.jpg?w=2400 2400w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-571\" class=\"wp-caption-text\">Templo de la Luna<\/p><\/div><br \/>\nIrgendwie ist es schon verr\u00fcckt wo die Inkas \u00fcberall riesige Bauwerke erschufen und welche Strapazen sie daf\u00fcr in Kauf nahmen. Ein Wegweiser ermunterte uns wieder zum Aufstieg, der eineinhalb Stunden dauern sollte. W\u00e4hrend wir wieder \u00fcber steile Treppen, Wurzelwerk und Felsen, vorbei ein steil aufragenden Klippen und Wasserf\u00e4llen, bergauf und bergab stolperten, waren wir uns langsam sicher, dass das eigentliche Opfer der beschwerliche Weg zu den Tempelanlagen war. Schon nach einer Stunde waren wir wieder oben an Machu Picchu angekommen und f\u00fchlten uns wie Marathonsieger, da wir die gebotene Zeit weit unterschritten hatten.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Stunden verbrachten wir damit nochmals Machu Picchu zu erkunden und einige sch\u00f6ne Fotos zu schie\u00dfen, da wir heute wirklich tolles Wetter und viel Sonnenschein hatten.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt f\u00fchrte uns unser Weg wieder hinab ins Tal \u00fcber den bekannten Camino, den wir jetzt bereits zum dritten Mal beschritten wo am Ende des Wegs direkt nach der \u00dcberquerung des Urubamba ein k\u00fchles Bier auf uns wartete. Das hatten wir uns heute nach 36.562 Schritten und der Bezwingung von rund 190 Stockwerken auch redlich verdient. <\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg wollten wir noch kurz einen Abstecher zum Botanischen Garten machen. Als man uns dann aber er\u00f6ffnete, dass wir 10 Sol Eintritt berappen sollten nur um uns erneut einen steilen Berg hinauf zu k\u00e4mpfen, lehnten wir dankend ab und gaben das gesparte Geld lieber in einer Gastwirtschaft direkt an den Gleisen aus und g\u00f6nnten uns ein weiteres k\u00fchles Cusque\u00f1a.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Rundgang durch die unz\u00e4hligen Verkaufsst\u00e4nde am Bahnhof gingen wir gegen 18 Uhr an Board unseres Zuges der uns bei mittlerweile eintretender D\u00e4mmerung nach Ollantaytambo brachte. W\u00e4hrend der Fahrt belustigen uns die Zugbegleiter mit unersch\u00fctterlicher Motivation mit einer Modenschau um im Anschluss die pr\u00e4sentierten Kleidungsst\u00fccke und Accessoires an den Mann bzw. die Frau zu bringen. <\/p>\n<p>Nachdem wir uns in Ollantaytambo durch die Unmengen von Taxifahrern gek\u00e4mpft hatten, die uns alle nach Cusco zur\u00fcck bringen wollten hatten wir unser Hotel in dem kleinen, uralten Ort recht schnell gefunden. Wir wunderten uns schon auf dem Weg dorthin, dass es hier allgemein ziemlich dunkel war, was aber sehr romantisch wirkte. Im Hotel selbst brannten nur einige Kerzen die ein wohliges Licht verstr\u00f6mten. Wir wurden freudig empfangen und man erkl\u00e4rte uns umgehend, das der f\u00fcr heute wegen Wartungsarbeiten angek\u00fcndigte Stromausfall bis 12 Uhr Mittags, bereits mehr als doppelt so lange dauert wie geplant. Irgendwie wunderte uns das allerdings nicht und da es hei\u00dfes Wasser zum duschen gab st\u00f6rte uns das auch nicht weiter. So lag die halbe Stadt weiterhin im dunklen und unser Hostelbesitzer erz\u00e4hlte uns, dass bei seinen Eltern das halbe Haus Licht hatte und die andere H\u00e4lfte ohne Strom war. Sowas gibt es wohl auch nur in Peru. <\/p>\n<p>Leider war der Mond etwas zu hell um den Sternenhimmel genie\u00dfen zu k\u00f6nnen und so fielen wir ersch\u00f6pft vom heutigen Tag in die wohl bequemsten Betten, die wir auf unserer gesamten Reise bisher hatten. Morgen stehen dann die Ruinen von Ollantaytambo auf dem Plan. Wir sind gespannt welche \u00dcberraschungen hier auf uns warten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5 Uhr. Der Wecker klingelt. Wie so oft in den letzten Tagen. Eigentlich dachten wir alle wir h\u00e4tten Urlaub und k\u00f6nnten ausschlafen. 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